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Mp3-Player von Thomson PDP9512K wenn folgendes Problem auftritt !!

Der Player lässt sich anschalten dann bleibt er stehen er reagiert nicht mehr und wenn man ihn am PC anschliesst lässt er sich nicht Formatieren dann einfach bei Thomson Software(Firmwareupdate) runterladen Player am PC anschliessen Programm installieren dann Programm laufen lassen und er läuft wieder !!a_smil07

HANDYS AUFSPÜREN

Wer sein Handy einschaltet, kann lokalisiert werden. Die Technik ist nicht neu, das Verfahren ist gesetzlich geregelt – doch jetzt kommen erste Anwendungen auf den Markt, die sich von jedem nutzen lassen.

Udo Harbers/mp

Angenommen, Sie haben eine stärkere Grippe. Sie gehen zum Arzt, lassen sich krankschreiben. Kaum sind Sie wieder am Arbeitsplatz, halten Sie eine Abmahnung in den Händen. Begründung: Sie haben sich Urlaub erschlichen. Als es Ihnen schon wieder etwas besser ging, hatten Sie die letzten Krankentage für ein langes Wochenende genutzt und einen Ausflug mit der Familie gemacht. Ihr Arbeitgeber hat Sie zufällig dabei erwischt, weil er die Handys seiner Angestellten geortet hat.

Das glauben Sie nicht? Das ist sicherlich nicht alltäglich, aber es könnte leicht passieren, wenn Sie zum Beispiel im Außendienst tätig sind. Einige Unternehmen arbeiten mit Diensten, die es erlauben, Mitarbeiter über ihr Handy zu lokalisieren, um zum Beispiel deren Reiserouten zu prüfen oder kurzfristig umzudisponieren.


Ortung via Funkzelle

Der Buddy Alert von Mobiloco funktioniert auf dem Handy und zeigt an, wie weit die Freunde vom eigenen Standpunkt entfernt sind.

Dabei erfolgt die Ortung über die Funkzelle, in der sich der Mitarbeiter gerade aufhält. In Städten sind die Mobilfunknetze durch viele Antennenmasten und kleine Funkzellen sehr gut ausgebaut. Auf dem Land versorgen wenige Masten ein größeres Gebiet. Die Genauigkeit der Ortung liegt in der Stadt demnach bei maximal 100 bis 150 Metern. Auf dem Land kann sie jedoch mehrere Kilometer betragen. Zusätzlich ist es in Städten möglich, die Laufzeit der Signale zwischen drei Funkstationen zu messen. Damit wird dann eine maximale Genauigkeit von 30 bis 50 Metern erreicht. Dieser Aufwand wird allerdings in Deutschland von keinem Netzanbieter betrieben. Hält sich der Außendienstler also nicht bei seinem Kunden, sondern im Cafe nebenan auf, würde das durch Handy-Ortung niemand bemerken. Ist er jedoch zu Hause geblieben oder macht er einen Ausflug mit der Familie, könnte das auffliegen.

Firmen, die Ortungssysteme für ihre Mitarbeiter einsetzen, sind jedoch verpflichtet, ihre Angestellten über den Dienst zu informieren. Außerdem stehen dem Nutzer des Handys Funktionen zur Verfügung, mit denen er die Ortung während der Arbeitszeit zulässt, während der Freizeit jedoch abschaltet. Für wichtige Anfragen könnten wiederum Ausnahmen definiert werden. Unser Außendienstler mit der Abmahnung hat also offenbar vergessen, die Ortungsfunktion zu deaktivieren.


Datenschutz und Notruf

Datenschützer waren von Anfang an nicht begeistert von der Handy-Ortung. Sie warnten bereits im Jahr 2000 vor den Möglichkeiten der Netzbetreiber, immer umfassendere Daten der Verbraucher zu sammeln. Wer sich mit seinem Handy in einem Netz anmeldet, ist lokalisierbar. Zusammen mit Nutzungs- und Rechnungsdaten lassen sich damit aussagekräftige Profile von Kunden erstellen, so die Datenschützer.

Mittlerweile sind die Diskussionen um die Handy-Ortung in eine gesetzliche Regelung eingegangen. Seit 2004 enthält das Telekommunikationsgesetz (TKG) unter anderem den Grundsatz, dass für ortsabhängige Dienste die Einwilligung des Kunden in die Lokalisierung notwendig ist. Er muss die Möglichkeit haben, diese Einwilligung jederzeit zu widerrufen oder die Ortung zeitweise zu unterbrechen. Außerdem ist im TKG festgelegt, dass Netzbetreiber die Standortdaten in Notfällen zur Verfügung stellen müssen. Das hat damit zu tun, dass immer mehr Notrufe von Handys abgeschickt werden. Weil der Anrufer unter Umständen aber nicht genau sagen kann, wo er sich befindet, sollen die Rettungsdienste die Koordinaten des Hilferufs von den Mobilfunkbetreibern erhalten. Aus diesem Grund ist auch geregelt, dass beim Abschluss von Prepaid-Verträgen Name, Anschrift und Geburtsdatum des Nutzers, nicht des Käufers, erhoben werden müssen.

Schließlich haben die deutschen Autoversicherer in diesem Zusammenhang ein "0800 Notfon D" (Rufnummer: 0800 - 668 36 63) eingerichtet. Wer diese Nummer wählt, spricht mit einem Pannenhelfer und wird dabei geortet.


Neue Dienste

Nachdem ein gesetzlicher Rahmen für die Lokalisierung gegeben ist, kommen zunehmend Anwendungen für professionelle Zwecke, aber auch für die Masse auf den Markt. FleetOnline ist beispielsweise ein Service des niederländischen Unternehmens Teydo, der sich vorrangig an Transportunternehmen und Außendienstler wendet. Als Online-Service kann er jedoch von jedem genutzt werden. Nach der Anmeldung werden 2,50 Euro für die Freischaltung des Dienstes fällig, jede Ortung kostet 35 Cent, jede SMS an den Besitzer des Handys 20 Cent. Dieser muss für jede einzelne Ortungsanfrage per Antwort-SMS sein Einverständnis geben. Seit März 2004 ist außerdem das Leipziger Unternehmen Datafactory mit "Webfleet" online.

An eine große und vor allem jugendliche Zielgruppe wenden sich die Dienste von Mobiloco und Mecomo. Mit dem so genannten Buddy Alert von Mobiloco kann man per Handy abfragen, ob die Freunde in der Nähe sind. Dazu müssen beide Seiten für 2,99 Euro monatlich Mitglied des Dienstes werden. Die Erlaubnis zur Lokalisierung ist damit gegeben, kann jedoch zeitweilig begrenzt oder zurückgezogen werden. Mit jeder Anfrage erhalten beide Seiten eine Nachricht auf ihr Handy, wie weit der jeweils andere vom eigenen Standpunkt entfernt ist.

Bei Mecomo installieren Sie dagegen eine Software auf dem PC. Das Ergebnis der Ortungsanfragen wird in einer Karte dargestellt. Dieser Dienst kostet 3 Euro pro Monat und enthält bereits einige SMS- und Ortungsgebühren.

Seit Ende 2003 gibt es bereits den Dienst Track your Kid der Gladbecker Firma Armex. Damit sollen besorgte Eltern die Aufenthaltsorte ihrer Kinder kontrollieren. Schließlich ist die Handy- Lokalisierung von O2 zu erwähnen. Sie dient dazu, das eigene Handy wieder zu finden, wenn man es verloren hat. Auch diese Services funktionieren mit der Funkzellen-Ortung.


Ortsbezogene Dienste

Vor allem Dienste, die sich an Privatanwender richten, sind die Vorreiter der "Location Based Services", die sich in den nächsten Jahren auf den Handys etablieren werden. Wer sich damit einverstanden erklärt, kann Informationen, Werbung, Gutscheine etc. derjenigen Firmen empfangen, in deren Nähe er sich gerade aufhält. Allerdings ist dann eine genauere Lokalisierung des Aufenthaltsortes der Kunden notwendig, um sie quasi im Vorbeigehen mit den Sonderangeboten eines Unternehmens zu versorgen. Da trifft es sich gut, dass für UMTS deutlich kleinere Funkzellen notwendig sind. Die Genauigkeit der Ortung erhöht sich damit automatisch und die Attraktivität der Dienste wird steigen.


So testen Sie FRIENDS.nextome

Das Programm von Mecomo benötigt das Microsoft .NET Framework. Laden Sie die knapp 23 MByte große Datei bei www.mecomo.com/friends.nextome/dotnetfx.exe herunter und installieren Sie es. Anschließend laden Sie Friends.nextome unter http://www.mecomo.com/friends.nextome/ herunter. Sie finden dort eine 30-Tage-Version, die 165 Credits für SMS und Ortsabfragen enthält.

  * Nach dem Programmstart erhalten Sie ein Eingabefeld für Ihre Registrierungsdaten. Klicken Sie auf den Link "Noch nicht registriert?". Ihre Daten erhalten Sie per E-Mail.
  * Im Progammfenster "Meine Freunde" geben Sie Namen und Handy-Nummer eines Bekannten ein, den Sie orten möchten. Indem Sie auf die Schaltfläche "Speichern" klicken, wird automatisch eine SMS an den Bekannten gesendet und mit 20 Credits berechnet.
  * Der Empfänger muss sich per SMS mit der Ortung einverstanden erklären. Sobald die SMS eingetroffen ist, taucht der Bekannte im linken Programmfenster "Meine Freunde" auf.
  * Markieren Sie den Eintrag und klicken Sie auf "Standort ermitteln". Damit werden 25 Credits fällig. In einer Karte wird Ihnen der Aufenthaltsort Ihres Bekannten angezeigt. Das Einverständnis zur Ortung lässt sich per SMS mit dem Text "friendsnextome aus" zurückziehen.




Handy-Ortung für jedermann
Stefan Heimerl, Vorstandsvorsitzender der Mecomo AG

Neben weiteren ortsbezogenen Diensten bietet das Münchener Unternehmen Mecomo den Dienst Friends.nextome an. Damit können Freunde geortet werden, die mit den Suchanfragen einverstanden sind.

Udo Harbers/mp

Interview mit Stefan Heimerl

Wie funktioniert Friends. nextome hinter den Kulissen?

Heimerl: Hinter der Software auf dem PC des Anwenders steckt eine Plattform für ortsbezogene Dienste, die den Datenaustausch mit den einzelnen Mobilfunkbetreibern regelt. Diese liefern Koordinaten der georteten Handys, die unsere Plattform dann in Karten darstellt. Schließlich bewältigt sie das gesamte Management der Profile und Rechte sowie die Abrechnung.

Sehen Sie Gefahren des Missbrauchs ihres Dienstes?

Heimerl: Nein. Ein Restrisiko gibt es immer, aber da muss man viel kriminelle Energie mitbringen. Die Frage spiegelt aber einen typisch deutschen Ansatz wieder. Es geht immer zuerst darum, welche Gefahren drohen und nicht darum, wo der Nutzen und der Spaß liegen.

Aber was passiert, wenn ich die Angelegenheit vergessen habe und jederzeit geortet werden kann?

Heimerl: Jede Person, die der Ortung zugestimmt hat, erhält nach 6 bis 24 Stunden eine weitere SMS, die nochmals auf die Einverständniserklärung aufmerksam macht. Das wiederholen wir an zufälligen Terminen alle vier Wochen, solange die Person als aktiv verzeichnet ist.

Eigentlich macht der Dienst doch erst Sinn, wenn er mobil genutzt werden kann?

Heimerl: Wir haben bereits einen Prototypen fertig, der mit dem Handy funktioniert. Damit kann man tatsächlich unterwegs anfragen, ob die Freunde in der Nähe sind. Voraussichtlich gehen wir bis zum Sommer damit an den Start.

Wird es bei dem Dienst Friends.nextome bleiben?

Heimerl: Wir arbeiten an drei Varianten, die alle auf unserer Plattform basieren. Im Kundenauftrag haben wir bereits ein System realisiert, das Eltern erlaubt, den Standort der eigenen Kinder abzufragen: Kids.nextome. Bis zur CeBIT wollen wir eine Lösung beispielsweise für Transportunternehmen in Kombination mit Ortung über GPS-Module in Fahrzeugen fertig stellen. Und bis zum Sommer starten wir wahrscheinlich Dienste zum ortsbezogenen Dating.

Wie wird das funktionieren?

Heimerl: Stellen Sie sich vor, Sie erstellen in einem Online-Dienst ein Profil von sich und Ihren Interessen oder geplanten Aktivitäten. Wenn Sie dann beispielsweise in die Stadt gehen, bekommen Sie eine Nachricht, wenn jemand mit den gleichen Interessen in der Nähe ist. Für diesen Service führen wir derzeit Gespräche mit den bekannten Kontaktbörsen.

Die Genauigkeit der Ortung liegt bei maximal 100 bis 150 Metern in Großstädten. Geht das nicht noch besser?

Heimerl: Eine Genauigkeit von 30 bis 50 Metern wäre technisch seitens der Netzbetreiber machbar – allerdings würde dies erhebliche Zusatzinvestitionen erfordern. Die Netzbetreiber in Deutschland schrecken davor noch zurück. Wenn wir allerdings ein größeres Marktvolumen bekommen, könnte die Genauigkeit ein Qualitätsmerkmal werden, mit dem sich die Wettbewerber unterscheiden.

Glauben Sie, dass sich Handy- Ortung bei der Masse durchsetzen wird?

Heimerl: Auf jeden Fall! Wir stehen jedoch noch am Anfang einer Marktentwicklung. Solange die passive Funkzellenortung für Personen nicht bei allen Netzbetreibern erlaubt ist, sind die Dienste in der Ausbreitung erheblich behindert. Mangels Masse ist die einzelne Funkzellenortung zudem noch relativ teuer. Schließlich sind die meisten Leute der Überzeugung, dass Surfen per Handy zu teuer sei. Hier sind die Mobilfunkbetreiber aufgefordert, Flat Fees anzubieten. Dann nutzen die Leute ihre Zeit in der SBahn und probieren einfach mal ein paar Anwendungen aus. Bei der Handy-Kosmetik mit Klingeltönen, Bildern etc. gibt es ja schon kein Halten mehr.

 

 

 

 

 

 

 

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